Heimwerker-Tipp

Gewusst wie - Ratschläge vom Profi

 

Renovierungskosten richtig einschätzen

 

Wer eine Renovierung plant, egal ob Alt- oder Neubau, sollte frühzeitig eine Übersicht über alle anfallenden Renovierungskosten aufstellen. Oft werden diese Kosten unterschätzt was zu erheblichen Problemen führen kann, wenn einmal angefangene Arbeiten beispielsweise aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht fertiggestellt werden können.

Was kann ich selbst renovieren?

Die Renovierungskosten richtig einschätzen ist nicht einfach. Aber auch hinsichtlich eines Kredits für die Renovierung ist es entscheidend, die Gesamtkosten so realistisch wie möglich zu ermitteln. Neben den Baukosten muss zudem der zeitliche Aufwand kalkuliert werden. Eigenleistung kostet Zeit, kann aber auch finanziellen Aufwand einsparen.

Daher sollte man sich genau überlegen welche anfallenden Arbeiten man eventuell selber durchführen kann um die Gesamtkosten möglichst niedrig zu halten. Was gilt es insgesamt bei der Kostenkalkulation zu beachten?

Den Rahmen stecken

Zunächst einmal sollten Sie Ihre persönlichen Ansprüche kennen und mit dem zu Verfügung stehenden Budget in Einklang bringen. Dem Einen reicht Laminatboden, der Andere mag lieber Parkett.

Die Grundsanierung eines Badezimmers kann je nach Ausstattung mit wenigen 1.000 Euro oder bei hochwertigen Markeneinrichtungen mit mehreren 10.000 Euro zu Buche schlagen.

Unter Umständen kann es Sinn machen, einen Kredit für die Renovierung aufzunehmen, gerade bei Investitionen die sich langfristig auszahlen wie etwa einer neuen Heizungsanlage.

In jedem Fall sollte man sowohl zeitlich als auch preislich einen gewissen Spielraum einplanen, damit das ganze Unterfangen möglichst stressfrei über die Bühne gehen kann.

Realistische Kosten ermitteln

Wie bei so vielem gibt es hier keine pauschale Formel mit der sich die Renovierungskosten exakt bestimmen lassen. Solange man weiß welche Arbeiten anstehen kann man die Kosten aber grob einschätzen.

Da es zu viele unterschiedliche Faktoren gibt die sich auf die Gesamtkosten niederschlagen, ist eine solche Kostenkalkulation immer nur individuell möglich. Zu diesen Faktoren zählen neben anderen:

  • Alter und Bauart des Gebäudes,
  • Zustand des Gebäudes,
  • die Größe der zu renovierenden Fläche,
  • das Material,
  • eventuell benötigte Handwerker

Weiterhin spielt die Region in der man wohnt eine Rolle bei den entstehenden Kosten. Dabei ist nicht nur gemeint, dass Materialkosten und Handwerkerleistungen regional schwanken, auch die Gesetzte, Verordnungen und Vorschriften im Bezug auf Bau- und Renovierungsvorhaben unterscheiden sich teilweise von Bundesland zu Bundesland.

Wichtig ist auch nicht zu vergessen, dass die Entsorgung von Bauschutt oder bestimmten Gegenständen Kosten verursachen können.

Praktisch: Der Renovierungsrechner

Hat man nun die ungefähren Kosten für Material und Arbeitsaufwand ermittelt, lohnt es sich einen Renovierungsrechner in die Kalkulation mit einzubeziehen.

Ein solcher Renovierungsrechner kann dabei helfen die Kosten realistisch einzuschätzen und zudem lässt sich hier schnell und einfach überprüfen, wie sich etwaige Materialwechsel oder Arbeiten die selber durchgeführt werden auf den Gesamtpreis auswirken.

Weitere Tipps um Renovierungskosten zu verringern

Auch wenn nicht alle Arbeiten in Eigenleistung durchgeführt werden können, kann man dennoch dafür sorgen, dass sich die Kosten für Handwerker in Grenzen halten. Oft können zumindest Vorarbeiten selbst erledigt werden, etwa die Entfernung des alten Bodens oder der alten Tapeten.

Einerseits können die Handwerker in gut vorbereiteten Räumen schnell anfangen, anderseits reduziert sich somit selbstverständlich auch ihre Arbeitszeit und somit der Stundenlohn.

 

Wissenswertes zu Vinylböden

 

Ein Vinylboden besticht durch eine hochwertige Optik, erhöhte Hygiene wie auch Wohngesundheit. Noch dazu kommt die einfache Verlegung. Als Alternative zu klassischem Laminat, Parkett und Co., erweist sich der Kunststoff-Bodenbelag als wahres Multitalent, der beste Eigenschaften vereint und gleichzeitig viel Spielraum für individuelle Gestaltung lässt.

Elastisch, biegsam und extrem widerstandsfähig – so lässt sich der Werkstoff am besten beschreiben, mit dem Vinylböden hergestellt werden. Bekannt ist er auch unter dem Begriff "PVC" (Polyvinylchlorid). Doch mit einem klassischen PVC-Boden aus Oma's Zeiten hat der Kunststoff-Bodenbelag nicht mehr viel zu tun, da sich der Werkstoff in jeder Hinsicht weiterentwickelt hat.

Doch aus was besteht der Bodenbelag und was macht ihn so besonders?

Eigenschaften von Vinylböden

Anders als die früher verwendeten Böden besitzen Vinylbeläge der heutigen Zeit weder gesundheitsgefährdende Weichmacher, noch sind sie nicht mehr recycelbar. Ein moderner Vinylfußboden ist zudem die ideale Alternative zu Holz, Stein oder Keramik.

Neben besten Hygieneeigenschaften, Langlebig- sowie Strapazierfähigkeit, besticht er vor allem durch Flexibilität und Gestaltungsvielfalt: Je nach Wunsch und Geschmack imitiert der Belag das Aussehen eines Naturprodukts, da er sich mit verschiedensten Motiven und Dekoren bedrucken lässt.

Er besteht überwiegend aus Holzwerkstoffen, wie Kork oder HDF. Lediglich die oberste Schicht ist mit einer Vinylschicht überzogen – durch diese Grundlage erhält der Belag seine Strapazierfähigkeit und Feuchteresistenz.

Zwar sieht der Boden aus wie das Naturprodukt aus Holz, doch ist er beim Auftreten viel leiser. Denn die Kunststoff-Böden sind meist mit einer quellgeschützten HDF-Trägerplatte ausgestattet. Letztere verstärkt aufgrund einer integrierten, federnden Korkschicht nicht nur die ohnehin schon hervorragende Trittschalldämmung, sondern sorgt gleichzeitig für einen zuverlässigen Schutz vor Feuchtigkeit.

Vinyl als wohngesunder Boden

Neben der Optik, Gestaltungsvielfalt und Praxistauglichkeit beim Verlegen fließt zumeist ein weiterer wichtiger Faktor in die Entscheidungsfindung, welchen Bodenbelag man letztlich für die eigenen vier Wände wählt: die Gesundheit.

Hier liegt der Vorteil beim Kunststoff-Bodenbelag. Anders als ältere PVC-Böden, deren Weichmacher gesundheitsschädigend waren, werden bei der Herstellung von Vinylböden Rohstoffkombinationen verwendet, die frei von bedenklichen Inhaltsstoffen sind. Zudem sind sie ist abriebfest, widerstands- und strapazierfähig.

Außerdem ist das Material durch die glatte, aber dennoch rutschfeste Oberfläche leicht zu reinigen; es kann problemlos feucht gewischt oder einfach abgesaugt werden. Ein weiterer Vorteil: Es ist resistent gegen Säuren, Laugen, Alkohole und Öle.

Dank dieser Eigenschaften werden die Böden häufig in Einrichtungen mit erhöhten hygienischen Vorschriften, wie zum Beispiel Praxen oder Kliniken, verwendet. Im Vergleich zum Boden aus Linoleum, das zwar ebenfalls populär, sehr widerstandsfähig und leicht zu reinigen ist, doch auf alkalische Mittel empfindlich reagiert, treten keine unangenehmen Gerüche auf.

Bei uns in der Spinnereistrasse 3 finden Sie eine große Auswahl an Vinylböden. Wir sind Fachberater der Firma JOKA und bieten Ihnen gute Qualität und kompetente Beratung!

 

Türbänder einstellen – so schließt Ihre Tür wieder

Türen, insbesondere schwere Holztüren, sind langlebig und robust. Aber nach ein paar Jahren der Nutzung kann es passieren, dass die Tür nach unten hängt, quietscht oder nicht richtig schließt. So ein Defekt ist meist kein großes Problem und lässt sich von einem Laien problemlos erledigen. Oft reicht es aus, nur die Türbänder einzustellen. Wie Sie das schnell erledigen können, erfahren Sie mit unseren Tipps.

Ein kleines Teil, das so viel bewegt: das Türband

Die Hauptfunktion der Türbänder besteht darin, die Tür mit der Türzarge zu verbinden, wodurch das Türblatt in eine Drehbewegung gesetzt wird. Türbänder verfügen über einen Schraubmechanismus, mit dem man ein schiefes Türblatt justieren kann. Türbänder werden in sehr unterschiedlichen Typen angeboten. Einbruchhemmende Türen sind beispielsweise mit doppelt gelagerten Türbändern mit starken Gegenplatten versehen.

Arten von Türbändern

Bei der Auswahl der richtigen Türbänder müssen Sie das Gewicht und den Aufbau der Türen berücksichtigen. Je nach Befestigungsart von Türbändern unterscheidet man:

  • Einbohrbänder, bei denen die Halterungszapfen eingebohrt sind

  • Einstemmbänder (Fitschenbänder)

  • Aufschraubbänder

  • Kombibänder, d.h. eine Mischung aus aufgeschraubten, eingestemmten und/oder eingebohrten Bändern

  • Türbänder bestehen in den meisten Fällen aus Stahl, Messing, Aluminium oder Kunststoff

Normalerweise schlagen die Türen in den Falz. Bei verstellten Türbändern schlagen sie jedoch gegen diesen. Sollte das bei Ihrer Tür so sein, müssen Sie die Tür aushängen und anschließend an der Stelle, an der es schlägt, das Türband eindrehen.

Wenn die Tür nach unten schleift, schaffen hier meistens Unterlegscheiben Abhilfe. Diese legt man unten oder oben auf die Bolzen und hängt die Tür darüber ein.

Bei schief hängenden Türen ist es notwendig, das obere Band nachzujustieren. Dazu nimmt man einen 4-mm-Inbusschlüssel, mit dem Sie die Schrauben im Rahmen lösen können. Ist die Schraube gelöst, dann müssen Sie das Türblatt zur Zarge so lange ziehen, bis es richtig sitzt. Danach wird die Schraube wieder angezogen.

Knarrende Türen machen wahnsinnig. Um dieses Quietschen nicht mehr hören zu müssen, heben Sie die Tür aus den Angeln, säubern den Gewindedorn und ölen das Türband ein.

Gerne sind wir bei allen Schwierigkeiten mit Rat und Tat an Ihrer Seite!

Schnelle Hilfe bei leichten Kratzern im Laminatboden

Laminat besteht im Grunde aus einer Kunststoffschicht, die auf eine Spanplatte oder HDF-Platte aufgebracht wurde. Es gibt auch Laminat mit besonders harten Beschichtungen, dass ganz normale Laminat ist jedoch meist nicht besonders belastbar. Schon das Verrücken eines Möbelstücks oder ein Steinchen an der Schuhsohle kann Kratzer hinterlassen. Ein Geheimmittel gegen Kratzer ist normales Olivenöl. Das Öl kann leichtere, oberflächliche Kratzer recht nachhaltig aus dem Laminat entfernen, da die Kunststoffschicht auf dem Laminat aus Öl hergestellt wird. Zunächst muss der Laminatboden richtig gut gereinigt werden. Vorsicht: natürlich nicht zu nass! Wenn starke Unreinheiten entfernt werden sollen, lieber mehrfach nebelfeucht wischen. Wenn das Laminat nun wieder vollkommen getrocknet ist, ein paar Tropfen Olivenöl auf jeden Kratzer im Laminat geben. Wenn sich feine Kratzer über die gesamte Oberfläche ziehen, empfiehlt sich eine Sprühflasche. Das Öl muss nun gut einpoliert werden. Am besten nimmt man hierzu ein fusselfreies Poliertuch. Ungefähr nach einer Viertelstunde sollten sich erste Ergebnisse zeigen. Wenn diese noch nicht befriedigend sind, kann der Vorgang nach einigen Tagen wiederholt werden. Nach der Ölbehandlung heißt es erst einmal: Vorsicht! Wenn auch nur der leiseste Ölfilm auf der Oberfläche verblieben ist, ist das Laminat nun höllisch rutschig. In den ersten paar Tagen nach der Öl-Aktion sollte man den Laminatboden besser nur mit Stopper-Socken oder rutschfesten Schuhen betreten. Hohe Unfallgefahr!

Bei kleineren Kratzern im Laminat hilft Öl gut, zum Beheben größerer Schäden eignet sich ein Laminat-Reparatur-Set.

Denn auch eine mehrfache Behandlung mit Öl wird keine tiefen Riefen auffüllen oder gar beseitigen. Problematisch an solch tiefen Schrammen ist auch, dass sie meist die Versiegelung durchstoßen und bis auf das gepresste Holz reichen. Damit ist von nun an jedes Wischen eine Gefahr für den Boden. Da sich in solchen Rillen leicht das Wasser sammelt, besteht die Gefahr das der Laminat aufquellt! Für solche Verletzungen des Laminats braucht es also andere Mittel, z. B. ein spezielles Laminat-Reparatur-Set. Ein solches Set enthält Hartwachs in verschiedenen Farben, der mit einem beigefügten Kleinwerkzeug erwärmt und als Füllstoff eingebracht wird. So wird der Kratzer fast unsichtbar verschlossen. Das Reparatur-Set kann übrigens auch für kleine Löcher, Kantenschäden, Druckstellen oder Riefen auf und in Parkett und Türen, Küchenfronten und Möbeln eingesetzt werden.

Sollte das Laminat grundsätzlich stark beansprucht sein, ist es ratsam sich über eine Versiegelung für den Boden zu informieren! Gerne bei uns unter laden@mzd-bau-dienstleistung.de

Bohren leicht gemacht - hilfreiche Tipps

 

Eine Arbeit, die unweigerlich in jedem Haushalt anfällt ist das Bohren. Vielleicht haben Sie es selbst schon oft mit Erfolg getan. Vielleicht sind Sie aber auch unsicher und schrecken vor dieser Aufgabe zurück. Oder Sie haben es einmal versucht, und das Ergebnis war eher frustrierend. Kein Grund zur Resignation. Mit ein wenig Hintergrundwissen und dem passenden Werkzeug ist das Bohren gar nicht so schwierig. Die folgenden Hinweise und Tipps sollen Ihnen dabei helfen.

Löcher richtig bohren

Geht es ums Heimwerken, so trifft man unter den Laien immer wieder
auf zwei ganz unterschiedliche Haltungen: Die einen trauen sich gar nicht daran, weil sie glauben, mangels Talent nicht richtig bohren zu können. Die anderen überschätzen ihre Fähigkeiten oder die Bedeutung eigener Werkzeuge, nicht selten mit recht unschönen Resultaten. Natürlich sind beide Einstellungen falsch, weil richtiges bohren einfach wie jedes Handwerk das Wissen um den korrekten Gebrauch der Werkzeuge und der beteiligten Materialien voraussetzt. Von Werkstoff und Untergrund wiederum sind das geeignete Werkzeug zum richtig Bohren wie auch die Technik abhängig.

Wände richtig bohren

Eine der häufigsten Aufgaben ist das klassische Loch in der Wand. Bohren bedeutet zuerst sicherzustellen, dass man nicht über oder nahe an Stromkabeln und Leitungen arbeitet. Dafür gibt es entsprechende Prüfgeräte. Sodann muss man wissen, woraus die Wand besteht, will man richtig bohren. Bei einer Zimmerwand hat man es typischerweise mit verputztem Mauerwerk zu tun. Das sind zwei recht verschiedene Materialien. Der Putz ist relativ weich, was das Bohren erleichtert, er kann aber auch leicht abbröckeln. Die darunter liegende Mauer besteht zumeist aus Ziegeln, Naturstein oder Beton. Ein tieferes Loch, das bis in die Mauer reicht, kann man nur mit kräftiger Maschine richtig bohren, die sogenanntes Schlagbohren oder Hammerbohren erlaubt. Die dabei ausgeübten Schläge der Maschine würden aber den Putz beschädigen. Daher durchbohrt man diesen zunächst durch einfaches Drehbohren, bis man auf Widerstand trifft. Diese Technik wird auch bei anderem weichen Wandmaterial wie Gipskarton verwendet.
Ein wenig problematisch sind Fliesen, zumal wenn die benötigten Löcher nicht in die Fugen, sondern in die Kacheln sollen. Will man hier sauber und richtig bohren, muss man ruhig und ohne Druck arbeiten. Ein Klebestreifen auf der Bohrstelle verhindert das Abplatzen der Glasur und auch ein Wegrutschen des Bohrers. Hierzu kann man auch die Fliesenoberfläche durch kurzes Bohren mit niedriger Drehzahl “ankörnen”.

Holz richtig bohren

Im Gegensatz zu Stein kommt es bei Holz nicht so auf Kraft, sondern mehr auf die Technik an. Richtig bohren kann man auch hier nur mit den passenden Bohrern, das sind zumeist spezielle Holzbohrer, für besondere Einsätze (z.B. Scharnierlöcher) aber auch andere Ausführungen. Ein Bohrständer hilft, dass das Bohrloch im Werkstück gerade und senkrecht verläuft. Die erwähnte Technik des “Ankörnens” unterstützt auch beim Holz ein sauberes Bohren.

Empfehlungen, Ratschläge und Tipps zum Bohren

An schwierige Arbeiten und Materialien (wie beispielsweise Glas) sollte man sich wirklich nur mit größerer Erfahrung heranwagen. Viele Bohrarbeiten lassen sich aber durchaus von weniger begabten Heimwerkern erledigen. Richtig bohren ist keine nicht lernbare Kunst.

Hierzu noch einige grundsätzliche Tipps:
Richtig bohren beginnt mit der Sicherheit, tragen Sie daher Arbeitshandschuhe und eine Schutzbrille. Gehen Sie zudem immer mit Vorsicht und Bedacht an eine Arbeit heran! Unter Zeitdruck haben schon die besten Handwerker versagt und schlechte Ergebnisse erzielt. Gerade wenn man kein Profi ist, muss man fehlende Routine durch ruhige, sorgfältige Arbeitsweise ausgleichen.

 

Vorbereitungen für die kalte Jahreszeit

 

Fenster und Fensterrahmen

Fenster und Fensterrahmen haben in der kälteren Jahreszeit die Aufgabe, die Wärme drinnen und die Kälte draußen zu halten. Dabei sind die Fenster und auch die Rahmen großen Spannungsverhältnissen ausgesetzt: Die Wärme von innen und die Kälte von außen führen zu wechselnden Ausdehnungen von Fensterflügel und -rahmen.

Besonders wichtig ist also, dass die Fenster dicht sind. Das kann man selbst als Laie recht leicht überprüfen: Wenn in der Nähe eine Straße oder eine andere Schallquelle liegt, sollte man diese bei geschlossenem Fenster eigentlich nicht oder nur sehr leise hören. Wenn doch etwas zu hören ist und die Lautstärke bei leichtem bis mittlerem Druck auf den Fensterflügel leiser wird, ist es an der Zeit zu reagieren. Zumeist hält die Dichtung zwischen Fensterflügel und -rahmen nicht mehr in ausreichendem Maße dicht. Diese sollte sorgfältig untersucht und gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Auch die Verglasung selbst verdient unsere Beachtung: Insbesondere an alten und günstigen Doppel- oder Dreifachverglasungsfenstern treten Trübungen im Randbereich auf. Hier ist Feuchtigkeit zwischen die Scheiben eingedrungen. In der Regel wird ein solcher Schaden mit der Zeit nicht besser, sondern schlechter: Schlimmstenfalls kann die Scheibe an dieser Stelle durch die spontane Ausdehnung bei Frost reißen – im Winter keine schöne Vorstellung.

Ein Anruf beim Glaser mit einer Schilderung der Umstände ist daher ratsam.

Türschlösser und andere "Klemmfallen"

Bei Feuchtigkeit und Kälte fällt alles ein bisschen schwerer: Auch Türen und Scharniere sind durch die bei Kälte nachlassende Schmierwirkung etwas träger als sonst und können den Dienst sogar ganz verweigern. Haustürschlösser und auch Autotürschlösser bringt man am besten mit etwas Graphitpulver in Form. Dieses verharzt auch bei großer Kälte nicht und hat eine gute Schmierwirkung. Türen und Scharniere sollte man mit einem guten Mehrzweckfett zum Sprühen gangbar machen.

Maschinenöl oder andere Haushaltsöle sollten besser nicht verwendet werden: Die Reinigungswirkung dieser Öle kann einen Teil des vorhandenen Fetts abspülen und die Schmierwirkung hält nicht besonders lange. Doch auch hier gibt es natürlich unterschiedliche Meinungen und jeder hat seine Vorlieben.

Sichtschutz im Garten, auf Balkon und Terrasse

Im Sommer im eigenen Garten sitzen zu können gehört zweifelsohne zu den schönen Dingen des Lebens. Wenn man sich dann noch frei bewegen kann und sicher vor Blicken von außen ist, ist der Genuss perfekt.

Möglichkeiten für einen passenden Sichtschutz gibt es eine Menge. Wobei darauf zu achten ist, dass dieser immer zum übrigen Garten passen sollte, um das Erscheinungsbild nicht zu beinträchtigen. Besonders schön ist ein natürlicher Sichtschutz bestehend aus unterschiedlichen Pflanzen, wobei Hecken die gängigste Lösung darstellen. Zu achten ist bei Hecken aber darauf, dass diese immergrün sind. So gewährt man auch im Winter keinen Einblick in den Garten und ein ganzjähriger Sichtschutz ist garantiert. Neu gepflanzt vergeht aber in der Regel einige Zeit bis Hecken, oder auch andere Pflanzen den gewünschten Sichtschutz bieten können. Vor allem bei Hecken können einige Jahre vergehen, bis man im eigenen Garten wirklich sicher vor den Blicken anderer ist. Wer eher eine schnelle Lösung haben möchte, sollte daher zu einer anderen Option greifen. Parallel dazu kann man natürlich schon eine Hecke pflanzen um diese in Ruhe zu einem Sichtschutz wachsen zu lassen.

Auch bei einem Schutz der sofort nach der Anbringung seinen Zweck in vollem Umfang erfüllt kann man auf Naturmaterialien zurückgreifen. Spezielle Sichtschutzwände (die für gewöhnlich ebenso schnell wie einfach auch von Laien montiert werden können) sind etwa aus Weide, Rindenholz oder Bambus. Diese haben den Vorteil, dass sie nicht nur funktional, sondern auch optisch schön sind. Da es diese Zäune bzw. Sichtschutzwände in unzähligen verschiedenen Farben, Formen und Größen gibt, sollte für jeden Garten etwas Passendes dabei sein.

Zum Schluss noch ein Tipp für Gartenfreunde, die am liebsten alles grün haben möchten: eine Sichtschutzwand muss nicht zwingend kahl bleiben, sondern eignet sich sehr gut auch für Kletterpflanzen wie beispielsweise Efeu. Und das Zusammenspiel zwischen einer eher rustikalen Wand und sich nach oben und in weitere Richtungen schlängelnden Pflanzen ist ein echter Hingucker. Und somit fügt sich der Sichtschutz gut ins Gesamtbild ein.

Jeder kennt sie, besonders beliebt sind sie jedoch nicht.

Silberfische sind in vielen Haushalten nicht gern gesehen. Oftmals sind sie ein deutliches Indiz für Feuchtigkeit und häufig auch für Schimmel. Wohl fühlen sich die kleinen Tierchen besonders im Bad, in der Küche oder im Keller. Also da, wo es so richtig schön feucht ist.

Trotz ihrer geringen Größe von rund einem Zentimeter ekeln sich viele Menschen vor den kleinen Tierchen und wollen diese unbedingt loswerden. In diesem Artikel finden Sie einige Tipps, wie Sie Silberfischchen bekämpfen und loswerden - und das ganz ohne gefährliche und schädliche Chemie.

Mit Fischen haben die Silberfische übrigens nichts zu tun, sie heißen in Wirklichkeit Silberfischchen und gehören zur Insekten-Ordnung der Fischchen. Da sie Zucker lieben, werden sie auch oft als Zuckergast angesprochen. Neben Zucker lieben die Silberfische auch Schimmel und ernähren sich sogar von diesem. Die Insekten ernähren sich außerdem noch von vielen weiteren, vor allem stärkehaltigen Stoffen. Bekommen Sie mal nichts zu fressen, so können sie dies monatelang überstehen.

Silberfische dauerhaft loswerden

Um Silberfische dauerhaft loszuwerden, steht das richtige Lüften an erster Stelle. Hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt die Bildung von Schimmel, was die Silberfische wiederum lieben.

- Betroffene Räume sollten zwei- bis dreimal täglich gut durchgelüftet werden. Hierzu öffnet man die Fenster für 10 Minuten komplett. Wenn möglich, ist es ratsam, Fenster im gegenüberliegenden Raum ebenfalls zu öffnen und für Durchzug zu sorgen.

- Gerade im Badezimmer ist ein richtiges Lüften allerdings häufig nicht möglich, da innenliegende Badezimmer über keine Fenster verfügen.

- Feuchte Badetücher und Badelaken sollten deshalb auf keinem Fall direkt im Bad, sondern in besser belüfteten Räumen oder im Freien getrocknet werden.

- Zudem sollte man auch die Tür zum Bad so oft wie möglich offen stehen lassen.

- Da sich Silberfische gerne in Fugen oder Ritzen verkriechen, sollte man auch hier Abhilfe leisten und diese so gut wie möglich verschließen und den Tierchen jegliche Rückzugmöglichkeiten nehmen.

Die Silberfisch-Falle (garantiert tierfreundlich)

Silberfische fühlen sich sehr von stärkehaltigen Lebensmitteln angezogen, deshalb lassen sie sich auch gut mit einer handelsüblichen Kartoffel anlocken und fangen.

- Hierzu halbiert man einfach eine Kartoffel und kerbt die Schnittstellen mit einem Messer ein.

- Nun legt man ein Stück Frischhaltefolie auf den Boden und die gekerbte Kartoffel mit der Schnittstelle nach unten auf die Folie.

- Die Silberfische werden sich nun in der Kerbe gut getarnt wohlfühlen und mit der Nahrungsaufnahme beginnen.

- Nun kann man die Tierchen entfernen. Wiederholt man den Vorgang mehrfach hat man bald Ruhe.

 

Die Natur braucht Ruhe im Winter.
Sie nicht? Nutzen Sie die Energie und geben Sie Ihrem Heim einen neuen Anstrich.

Handwerkertipp_Pinsel

Hier unser Heimwerker-Tipp für die oftmals ungeliebte Reinigung des Arbeitsmaterials nach dem Streichen:

Heimwerker haben einen Vorteil beim Werkzeugreinigen: In der Regel wird hier mit Farben gestrichen, die sich mit Wasser mischen lassen, sodass Pinsel problemlos mit Wasser ausgespült werden können. Die Reinigung ist am effektivsten, wenn die Pinsel direkt nach der Benutzung ausgespült werden, bevor die Borsten erhärten.

Auswaschen
In der Regel reicht lauwarmes Wasser für die Werkzeug-Reinigung vollkommen aus. Gründlichkeit ist oberstes Gebot, da sich die Farbe auch gerade an den Borstenansätzen festsetzt. Es erleichtert das Auswaschen, wenn der Pinsel unter Wasser in der Handfläche mit leichtem Druck gerieben wird. Auch vom Schaft lässt sich die Farbe leichter entfernen, wenn der Pinsel eingeweicht ist. Mit Spachtel oder Messer lösen sich selbst festere Schichten.

Alte Pinsel nicht entsorgen!
Diese sollten vielmehr immer wieder verwendet werden! Da sie mit der Zeit zunehmend weniger Borsten verlieren, sind sie quasi wertvoller als neue Pinsel, bei denen dies vor allem am Anfang häufig vorkommt.

Farbrollen
Gerade Farbrollen müssen besonders gründlich ausgewaschen werden, da sich die Farbe sehr tief in der Rolle festsetzt. Auch hier ist warmes Wasser die erste Wahl und wiederum sollte die Farbe nicht eingetrocknet sein. Durch Ausrollen (zum Beispiel in der Wanne) löst sich die Farbe am besten. Erst nachdem sich das Wasser nicht mehr verfärbt, wird die Rolle an einer kahlen Wand (im Keller oder auf abwaschbaren Fliesen im Bad) mit viel Schwung ausgerollt. So stellt sich der Flor wieder auf und kann nach der Werkzeug-Reinigung optimal trocknen.

Abstreifgitter
Das Abstreifgitter ist dafür prädestiniert, sich schnell mit Farbe zuzusetzen. Gründe hierfür sind der ständige Farbnachschub und das stete Trocknen an der Luft. Nach Benutzung lässt sich das Farbgitter am besten in der Wanne reinigen. Hierzu möglichst heißes Wasser einlaufen lassen und das Gitter gut einweichen. Mit dem scharfen Strahl der Brause löst sich die ehemals feste Farbe nun wesentlich leichter und bröckelt ab.

Den Abfluss schützen!
Den Ausguss bzw. Abfluss in der Wanne immer mit einem Sieb oder Ähnlichem bedecken, da größere Farbteile Ausguss und Wannensiphon verstopfen können. 

Wanne
Nun noch einmal die Wanne mit heißem Wasser und einem weichen Lappen gründlich auswaschen und schon haben Sie es geschafft und das Werkzeug ist bereit für den nächsten Einsatz. Sollte dieser jedoch gleich am nächsten Tag sein haben wir hier noch einen extra (zeitsparenden) Tipp für Sie:

Das Auswaschen der Pinsel ist hier eher kontraproduktiv. Am besten geschützt sind diese Werkzeuge, wenn sie vollständig in Farbe getaucht bleiben. So kann sich weder an der Rolle noch am Pinsel (Pinselschaft) Farbe festsetzen und eintrocknen. Alternativ kann auch eine Folie (z.B. Frischhaltefolie) fest um das Werkzeug gewickelt werden – auch hier erübrigt sich das Auswaschen, wenn nur eine Pause von einigen Stunden eingelegt wird. Abstreifgitter sollten jedoch generell immer ausgewaschen werden! 

Und nun wünschen wir gutes Gelingen! Selbstverständlich stehen wir Ihnen immer mit Rat und Tat zur Seite!